Tag 0 – Anreise von Paris nach Mirleft, 

 

Kennenlernen des gesamten Teams

Meine Reise führte von Paris über Bilbao, Guarda in Portugal, Sevilla und schliesslich an den Fährhafen von Algeciras.
Mit der Fähre gelangte ich nach Afrika in die spanische Enklave Ceuta und schliesslich über die Grenze nach Marokko.

Eigentlich wollte ich mich in Tanger mit Boris treffen, aber auf der Fähre in Genua brachte ein Brand aus und das Schiff konnte so den Hafen nicht verlassen.
Zuerst mussten 500 Fahrzeuge und 1‘000 Passagiere auf eine Ersatzfähre umgeladen werden was natürlich die Ankunft in Tanger verzögerte.

Somit genoss ich im Hilton Hotel in der Nähe von Tanger zwei weitere Tage.

   

 

Im Hotel gibt es 4 Tesla Supercharger sowie etliche CEE32 und CEE 16 Steckdosen.
Ein Mekka für Elektrofahrzeuge.
Das Resort Hotel weist einen direkten Strandzugang sowie mehrere Pools auf.

Mein Reisebegleiter Boris ist unterdessen auch in Marokko angekommen und ist bereits auf dem Weg Richtung Rabatt.
Ich startete mit vollgeladenen Batterien beim Tesla MX und der Ecoflow und holte Boris an einer TotalEnergies Tankstelle mit 50-kW Ladestation ein.

Somit konnte unsere gemeinsame Reise Richtung Dakar starten.

Unser nächster Halt war in Rabatt bei einem 150-kW Schnellladegerät von Kilowatt.ma.
Während dem Ladevorgang besuchte uns Ayoub, welchen wir von unserer letzten Reise in Marokko bereits kannten.
Ayoub ist ein marokkanischer Ingenieur und für kilowatt.ma Ladestationen in Marokko zuständig. Ayoub wird uns auf unserem Roadtrip nach Dakar unterstützen.
Als erstes hat er unsere beiden Fahrzeuge mit zusätzlichem Material vollgepackt.
40 Meter 5 adriges Kupferkabel, einer CEE32/16 Verteilerbox, einer ABB Wallbox und diversem Montagematerial und Steckverbindungen.

   
 

Unser nächstes Ziel ist Mirleft, südlich von Agadir und der Startpunkt der gemeinsamen Dakar Rally.
Auf dem Campingplatz Erkounte konnten wir unsere Batterien und die der Fahrzeuge noch an der guten Infrastruktur zu 100% vollladen.
Immerhin waren 16A Einphasig über einen blauen 16A CEE-Anschluss verfügbar. (3.2kW)

Aus Österreich stiessen spätabends vor dem Start noch der Ford Mustang von Doris und der Kia von Friedwart zum Team hinzu.

Silvia unsere Teamleaderin und Ayoub haben diese Gruppe „zusammengewürfelt“.
Wir sind die Experimenttalgruppe für spätere Dakar Rally Veranstaltungen, welche Silvia organisieren möchte.

Friedwart wird uns nur bis zur Mauretanischen Grenze begleiten und dann zurück Richtung Europa fahren.

Doris tritt mit einem Mustang e-Mach an. Dieses Fahrzeug ist mit normaler Strassenbereifung ausgestattet, ohne jegliche zusätzliche Ausrüstung.
Ein Reserverad oder Reifenreparaturwerkzeug war nicht vorhanden.
Das mitgeführte Gepäck konnte in einem Rollkoffer untergebracht werden.

In dieser Konfiguration und ohne genügende Bodenfreiheit, wollte und konnte Doris keine Route abseits der Strassen befahren.
Der Mustang wurde somit nicht auf allen Pisten in der Sahara „eingesetzt“.
Boris und ich fuhren somit teilweise alleine die anspruchsvolleren Tracks mit unseren modifizierten und vollgepackten Fahrzeugen.
Somit war auch selbstverständlich, dass wir einen höheren Energieverbrauch ausweisen werden und unsere Reichweite kürzer als die des Mustang’s sein wird.

 

 

über mich

Ziel ist es zu zeigen, dass Elektromibilität auch ausserhalb der Komfortzone funktionieren kann. Mit meinem Tesla Model X, der entsprechenden Ausrüstung und dem Campingmode geht es los.

35 Länder und zwei Kontinente sind bereits geschafft.

Die Auswahl wird langsam knapp...

Galerie

35 elektrisch bereiste Länder, einige Impressionen 

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